Die Afa Alge heißt eigentlich Aphanizomenon Flos Aquae Alge und ist hierzulande wegen ihrer Farbe eben auch als ‚blaugrün Alge‘ bekannt und ist eine Süßwasseralge. Das größte Biotop der Blaualge liegt im Klamath See, einem Bergsee, in Oregon, USA. Aber auch in Deutschland ist sie zum Beispiel in Münster im Aasee zu finden, wobei die Produkte der Alge allesamt aus Übersee stammen. Der Klamath See erhält seine Mineralstoffe aus den Quellen des dortigen Vulkangebirges und nährt somit die Algen in dem Naturschutzgebiet.

Die wildgewachsenen Pflanzen werden direkt vom See geerntet und sofort danach gekühlt, um sie dann zu Tabletten oder Pulver weiterzuverarbeiten. Interessant ist auch, dass je mehr von der Alge geerntet wird, es schneller nachwächst. Somit ist die zukünftige Erhaltung der Alge ständig gesichert.

Was ist so interessant an der Alge?

Die blaugrüne Afa Alge beinhaltet viele wichtige Aminosäuren, Enzyme und Vitamine. Mineralstoffe und Spurenelemente sind ebenfalls in dem Bakterium, was die Alge tatsächlich ist, nämlich ein eukaryotisches Lebewesen, enthalten. Das verarbeitete Produkt enthält zu dem auch eine Menge an Eiweiß. Die Algen, die hauptsächlich aus Amerika stammen, gelten weltweit als Superfood. Es soll sehr gut für das Gehirn und das Nervensystem sein und dazu das Immunsystem stärken können.

Die Alge soll sich allgemein positiv auf das Wohlbefinden ausüben. Schon seit Jahrhunderten haben Ureinwohner Amerikas diese Alge genutzt und sich deren Nährstoffe zu Nutzen gemacht. Auch heute wird sie nicht nur gegen eine mentale Klarheit genommen, sondern auch zur Vorbeugung von Alzheimer oder Krebs.
Jedoch muss man sagen, dass es keine wissenschaftlichen Studien dieser Wirkungen gibt.

Was kann die Afa Alge nicht?

Die farbige Alge wird von Befürwortern gerne genommen und hat sicher, dank ihrer vielen Nährstoffe und Mineralien, positive Effekte. Wissenschaftler hingegen stehen der Alge eher nüchtern gegenüber. Die Alge darf nicht mit dem Zusatz der heilenden Wirkung beworben werden, jedoch ist sie als alternatives Heilmittel durchaus einsetzbar. Vor allem wird es gerne Kindern mit dem Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) gegeben. Menschen, die das Produkt der Algen einnehmen, mögen positive Effekte spüren. Wissenschaftler behaupten jedoch, dass Algen im Vergleich zu anderen Lebensmitteln, keine überdurchschnittlichen Mengen an Nährstoffen beinhalten.

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Die Afa Alge kann als unschädliches Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden, sofern die Menge an Microcystin, einem Lebergift, gering ist. Jedoch gibt es Stämme, die tatsächlich giftig sind. Vor allem in Deutschland gefundene Arten sollte man nicht trinken, da sie zumindest für Tiere, beim Trinken oder Schwimmen im vergifteten Gewässern tödlich sein können. Bei Überdüngung oder langanhaltender Hitze kommt es oft zu Algenblüten, wovor gerade im Sommer häufig gewarnt wird. Ein gutes Beispiel ist der schon genannte Aarsee in Münster, der vor einigen Jahren von Blaualgenblüten befallen wurde, bis der See umkippte. Auch in den USA am Klamath See gab es ein Bade Verbot für die Besucher des Naturschutzgebiets. Letztendlich musste eine Gesundheitswarnung auch auf umliegende Flüsse ausgedehnt werden.

Der Handel

Die Produkte der Alge, deren Popularität langsam aus Amerika nach Europa schwappt, kann man vor allem im Internet erhalten. Doch auch Naturkostläden und Reformhäuser ziehen langsam nach und nehmen das Pulver oder die Tabletten in ihr Sortiment.