Allgemeines zur Aroniabeere

Die Aroniabeere ist ein Rosengewächs und hat ihren Ursprung in Kanada. Mittlerweile breitet sie sich aber weltweit aus und hat auch in Deutschland ihren Platz gefunden. Die Beere wird immer beliebter und man sagt ihr eine vielversprechende Heilung nach.

Der Aroniabusch

Die Pflege ist sehr anspruchslos, denn sie brauch kaum Aufmerksamkeit. Sie bildet breite, tiefe Wurzeln und kann somit auch längere Trockenphasen ganz ohne Probleme überstehen. Zudem müssen ihre Hölzer selten verschnitten werden. Die Aronia wird auch als Apfelbeere bezeichnet (da ihre Blüten sehr der, des Apfelbaumes ähneln) und ist winterhart, kann demnach also Temperaturen bis zu -20grad aushalten. Ist der Busch zwei Jahre alt, kann man mit der Ernte beginnen. Die Zeit dafür ist Ende August/ Anfang September. Ein weiteres Merkmal sind die schwarzroten Beeren, haben sie diese Farbe erreicht sind sie erntereif. Nach sechs Jahren hat der Busch einen Ernteertrag von etwa 4-6 Kilo pro Busch.

Zubereitung

Die Aroniabeere findet in der Küche immer mehr Verwendung, viele verwechseln die kleine schwarze Frucht noch mit der Blaubeere, aber diese ähneln sich nur optisch. Denn die Aroniabeere hat einen herben, wenig süßen Geschmack, der leicht säuerlich ist. Doch trotz alledem hat sie einen hohen Verwendungsgrad. Auch wenn sie vielleicht im frischen, rohen Zustand nicht sonderlich gut schmeckt, ist sie hervorragend geeignet für die Herstellung verschiedenster Marmeladen, Sirups, Gelees oder in Rumtöpfen. Was sie so einzigartig im Geschmack macht ist das die mit allen heimischen Früchten super harmoniert und verarbeitet werden kann.

Man kann also die Beere beispielsweise mit Äpfeln, Pfirsichen, Nektarinen, Bananen oder Himbeeren mischen und bekommt somit ein einzigartiges Fruchterlebniss. Nicht nur das, auch als getrocknete Backzutat findet sie in Kuchen ihre Verwendung, die sie verdient. Auf dem Frühstückstisch sollte sie nicht fehlen, man kann sie nämlich auch in Müslis unterrühren und schafft sich mit einfachsten Mitteln eine hervorragende Gesundheitsvorsorge. Denn sie schmeckt nicht nur lecker, sondern ist obendrein noch gesund.

Inhaltstoffe und deren Wirkung

Die Aroniabeere enthält in sehr großen Mengen die sogenannten Flavonoide, welche in wissenschaftlich belegten Studien eine positive Wirkung auf den menschlichen Organismus zeigen. Der Verzehr von Flavononide unterstützt den Körper bei der Produktion körpereigener Abwehrstoffe und genau das macht die Beere so gesund. Sie verfügt außerdem über Antioxidantien die den Körper vor freien Radikalen schützen und damit gefährlichen Zellwucherungen entgegenwirken.

Ein weiteres Merkmal der Beere ist, dass sie ein Zellschutzpotenzial besitzt, aufgrund des Vitamins P Gehalts, welches OPC genannt wird, aber auch andere Vitamine sind enthalten wie B1, B2, B3, B5, B7, B12, Folsäure und Mineralstoffe, wie Kalium, Kalzium und Jod. Immer mehr Wissenschaftler zeigen ein großes Interesse an der Superfrucht, den aufgrund der wahnsinnigen Vielfalt an Pflanzenstoffen, existieren bereits sehr viele Studien. Denn Aronia hemmt die Krebszellen, dass ergaben mehrere Forschungen. Das Wachstum der Zellen wurde gedämmt und reduziert. Außerdem wird das Immunsystem gestärkt, schützt vor radioaktiver Strahlung, ist entzündungshemmend und antibakteriell.

Fazit

Was hat man zu verlieren? genau- rein gar nichts, im Gegenteil man kann immer nur gewinnen. Mittlerweile haben immer mehr Menschen den Aroniabusch im Garten, denn sie ist einfach ein Allroundtalent. Kostengünstig, lecker und obendrein noch gesund. Man kann sie bei dem Verzehr in verschiedenster Weise zu sich nehmen und sie lässt sich somit leicht in den Alltag integrieren. Probieren Sie es einfach aus und lassen Sie sich es schmecken!