Allgemeines zu Ashwagandha

Die Ashwagandha gehört zur Familie der Nachtschattengewächse und wird auch als Schlafbeere bezeichnet, womit sie auch bekannter geworden ist. In der Medizin ist sie eine weitverbreitete und viel verwendete Pflanze. Man sagt ihr nach, dass sie die Kraft eines Pferdes besitzt, weil sie eine enorme heilende Wirkung hat und ihre Wurzeln tatsächlich intensiv nach Pferd riechen. Sie hat wahnsinnig viele gesundheitliche Vorteile, gut verträglich und deshalb so beliebt.

Vorkommen

Genau kann man es nicht untersuchen, man geht aber davon aus, dass die Ashwagandha aus Nordafrika stammt. Mittlerweile ist sie recht häufig und weit verbreitet, denn man findet sie unter anderem in China, Indien und weiten Teilen Afrikas. Die Schlafbeere erreicht eine Höhe zwischen 1-1,50 Meter und hat die Ähnlichkeit eines dickem Busches. Ihre Blätter und Wurzeln sind von großer Bedeutung in der Medizin und werden nachdem sie geerntet wurden zu brauen Pulver verarbeitet. Zwischen Juli und September bilden sich an ihm glockenförmige Blüten, in den sich rote Früchte bilden. Normalerweise ist die Ashwagandha eine mehrjährige Pflanze, aber nur in den Ländern der Welt wo kein Frost vorkommt, denn den verträgt die sonst so pflegeleichte Pflanze nicht. Sie mag feuchten Boden und ein sonniges Plätzchen, aber auch Trockenheit stört sie nicht unbedingt.

Wirkung von Ashwagandha

Die Blätter und Wurzeln der Ashwagandha haben zwei Wirkstoffe die sie so besonders macht. Zum einen ist es Alkaloide, welche organische Verbindungen des Stoffwechsels auf den Menschen zur Wirkung tragen und Withanolide, welche eine Gruppe von mindestens 300 natürliche chemische Verbindungen sind. Man hat erforscht das die Pflanze einen positiven Einfluss auf die Gesundheit des Menschen hat, denn sie wirkt entzündungshemmend, immunstärkend, aufbauend, antibiotisch und beruhigend.

Anwendungsgebiete

Aschwagandha wird in vielen Bereichen verwendet und zur äußeren und inneren Anwendung genutzt. Nicht nur die Blätter sind hierfür wertvoll, auch die Wurzeln. Gehen wir von dem Beispiel aus das Sie täglichem Stress ausgesetzt sind, sich nicht genügend gesund ernähren und Zigaretten und andere Umwelteinflüsse ihr übriges tun. Das schädigt unsere Nerven und gezielt unsere Gehirnzellen, welches dazu führen kann das wir Depressionen bekommen. Hierbei wurde wissenschaftlich erforscht das die Schlafbeere dagegen wirkt und uns nicht mehr so stressanfällig sein lässt, außerdem schützt sie unsere Nervenzellen vor freien Radikalen. Man soll mit ihr aber auch weniger müde sein, mehr Energie haben und Angstzustände verringern.

 

Auch bei ADHS, Diabetes, hohem Cholesterin, Unfruchtbarkeit bei Männern und Parkinson hat sie in der Medizin ihre Verwendung gefunden. Aber nicht nur das, sie hilft außerdem bei Verdauungsproblemen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Heuschnupfen. Einige Menschen behaupten das sie auch gegen Krebs wirksam sein soll, dies ist aber bislang noch nicht wissenschaftlich erwiesen. Die optimale Einnahme die man mit ihr erzielen sollte liegt bei ungefähr 6000 Mikrogramm am Tag und ist erhältlich in Kapselform, als Tablette, Tee, Extrakt oder Pulver. Aber nicht nur zur inneren Anwendung ist sie geeignet, die Blätter haben eine heilende Wirkung und zwar für Schwellungen, Entzündungen oder Geschwüren. Hier erzielt man die größte Bilanz, wenn man die Blätter direkt auf die entzündete Stelle auflegt.

Fazit

Die Ashwagandha ist ein echtes Allroundtalent. Sie besitzt wahnsinnig viele Wirkstoffe die den Menschen dabei hilft ein gesünderes und besseres Leben zu haben. Sie zeigt bis heute keine Nebenwirkungen auf und ist vom Preis relativ erschwinglich. 100 g kosten um die 10€.