Die Avocado gehört zu den Lorbeergewächsen und wird auch Alligatorbirne oder Butterfrucht genannt. Diese Namen hat sie einmal von ihrer Haut, die einem Alligator ähnelnd, und vom Fettgehalt, wenngleich dieses Fett nicht mit dem der Butter zu vergleichen ist. Der Ursprung der Avocado liegt in Mexiko und wird dort, sowie in Zentralamerika schon seit mehreren tausend Jahren als Nahrung und als Heilpflanze genutzt. Seit dem 19. Jahrhundert breitet sich der Anbau der Pflanze jedoch weltweit aus.

Die Avocado ist eine Beere, die eine dicke Haut besitzt, die der Haut des Alligators gleichkommt. Ihre Form ähnelt zudem di der Birne. Diese Früchte reifen nicht an Bäumen, sondern werden vorher geerntet, um, wie die Banane meist im Handel, nachzureifen.
Verwendung der Avocado in der Küche

Das Fruchtfleisch der Avocado ist sehr nahrhaft und wird deswegen vorwiegend als Nahrungsmittel verwendet. Auch die Blätter werden teilweise in Mittelamerika für Tee oder als Gewürze benutzt. Hier in Deutschland ist vor allem die Guacamole benannt, die als Dipp oder als Brotaufstrich aus Avocados gemacht wird. Außerdem wird die Avocado als Salatdressing zubereitet. In weiteren Regionen der Erde wird sie mit anderen Zutaten zum Vitamingetränk und als Eis gehandelt.

Was macht die Avocado so gesund?

Die Avocado Beere gilt schon seit sehr langer Zeit als ziemlich gesund. Das liegt natürlich an ihren Inhaltsstoffen. Obwohl sie sehr viel Fettanteile enthält, sind dies gesunde Fette und sind demnach keine Dickmacher. Es handelt sich vor allem um ungesättigte Fettsäuren, welche notwendig für unseren Körper sind. In der Avocado sind Phytosterolen enthalten, die zur Senkung des Cholesterinspiegels sehr wichtig sind. Ihre Ähnlichkeit zum Cholesterin verwirrt den Körper und ersetzt das Cholesterin. Außerdem sind sie entzündungshemmend und sollen, laut mehreren Studien, das Immunsystem stärken.

Die Antioxidantien in der Avocado bekämpfen die freien Radikalen in unserem Körper und sorgen somit für weniger Erkrankungen. Spezielle Antioxidantien sorgen weiterhin dafür, dass wir alles in der Nähe scharf sehen können. So soll man mit einem regelmäßigen Verzehr einer Altersblindheit vorbeugen.

Die verschiedenen Vitamine in der Avocado sind nicht außer Acht zu lassen. Sie enthält eine große Menge an Vitamin C, was sehr wichtig für das Immunsystem ist und vorbeugend gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen wirkt. Vitamin E sind fettlöslich und beugen somit Schlaganfälle und Herzinfarkte vor, da sich der Cholesterinspiegel nicht einfach erhöhen kann. Außerdem enthält die Beere noch viel Vitamin B, vor allem B5. Diese sind sehr wichtig für die Versorgung mit Folsäure, was sehr wichtig ist, um Herzerkrankungen vorzubeugen. Weiterhin benötigt der Körper Folsäure zum Zellwachstum und deren Regeneration. Aufgrund der zahlreichen Vitamine, gerade des Vitamins B5, sagt man der Avocado sogar nach, dass sie vor Alzheimer schützen kann.

Tatsächlich und entgegen des Geschmacks enthält die Avocado wertvolle Ballaststoffe. Sie reduzieren die Aufnahme von Zucker und schützen ebenfalls vor zu viel Cholesterin. Außerdem sind sie der Grund, gemeinsam mit den ungesättigten Fettsäuren, weshalb der Verzehr der Avocado sättigend ist. Die Mineralien, die die Avocado zuhauf enthält, sind vor allem Magnesium, Kalzium, Eisen, Iod und Mangan. Die Ausprägung ist jedoch abhängig vom Nährgehalt des Bodens, auf dem der Avocado Baum wächst.

Gibt es Nebenwirkungen?

Die Frage nach Nebenwirkungen mag vom Persin kommen, was die Beere enthält. In zu großen Mengen ist dies für Tiere nämlich giftig. Für Menschen hingegen gibt es keinerlei Gefahr, da das Toxin harmlos für uns ist.