Die Banane stammt aus dem tropischen und subtropischen Bereichs Asiens und des westlichen Pazifikraums. Man geht davon aus, dass das wunderbare Gewächs schon kurz nach Christi nach Afrika getragen wurde. Sie ist neben Weizen, Mehl und Reis eines der wichtigsten Nahrungsmittel weltweit und daher überall verbreitet. Denn sie schmecken lecker, sind gut verträglich und machen lange satt. Sie ist einer der ältesten Kulturpflanze der Welt.

Anpflanzung

Anders als man vielleicht denkt wachsen die Bananen nicht an einem Baum, sondern an einer Staude, die einem Baum aber sehr ähnelt. Diese kann eine Größe von drei bis sechs Metern erreichen, da sich die Blätter beim Wachsen übereinander legen wirkt es so als wäre es ein dicker Stamm. Sechs Monate nachdem die Pflanze gesetzt wurde, bildet sie mehrere Blüten, aus ihnen entstehen die Bananen. Da diese beim Wachsen nach oben gebogen werden, hat dies den Ursprung der Krümmung. Zwischen einem halben und ein ganzes Jahr braucht es bis die Frucht reif ist. Ein Fruchtbestand trägt rund 200 Früchte und hat somit ein Gewicht von rund 50 Kilo. Eine Bananenstaude trägt in ihrem Leben nur ein einziges Mal Früchte, werden diese abgeerntet wird die Mutterpflanze abgeschlagen.

Unter ihr sitzt aber bereits ein neuer Spross, der wieder zur großen Pflanze heranwächst und neue Bananen bilden wird. Dass alles passiert auf riesigen Plantagen, dort sind durch diesen Vorgang alle möglichen Stadien von den Bananenstauden zu finden, als Spross, im Wachstum oder erntereif. Bananen werden grün geerntet und sind noch alles andere als süß. Sind sie von der Mutterpflanze abgetrennt worden, kommen die grünen Bananenpflanzen in eine Art Lagerhaus, in der ein bestimmtes Gas dafür sorgt das die Bananen (natürlich nicht auf schädliche Weise) gelb werden. Da sie nun keine Nährstoffe von der Mutterpflanze bekommen, wandeln sie die gespeicherte Stärke in Zucker um und fangen an, köstlich süß zu schmecken.

Inhaltstoffe der Banane

Die Banane ist neben dem Apfel die beliebteste Frucht in Deutschland. Die Gründe hierfür sind eindeutig, sie schmecken nicht nur herrlich fruchtig süß, sie hat obendrein auch noch tolle Inhaltstoffe. Sie enthält Vitamin A, B und C und Kalium. Außerdem sind in ihr viele Aminosäuren enthalten, welche sich positiv auf unser Glückshormon Serotonin auswirkt, was dabei helfen soll das wir mehr Freude am Leben haben. Aber auch viel Energie schießt durch den Verzehr der gelben Frucht durch unseren Körper, sie hilft bei Magen-Darm-Erkrankungen und gibt Schutz bei der Übersäuerung des Magens.

Anwendung der Banane

Jeder mag sie, egal ob das Baby oder der Senior. Man kann sie püriert zu Brei verarbeitet essen, mit ihr kochen oder backen, aber auch Smoothies lassen sich aus ihr hervorragend zubereiten. Es gibt gebackene Bananen oder Bananenchips. Die Frucht kennt keine Grenzen. Zudem gibt es sie das ganze Jahr über zu kaufen und ist preislich total im Rahmen. Rein statistisch isst jeder Deutsche rund 13 Kilo Bananen und das ist auch gut so, denn sie sind gesund, lecker und haben verhältnismäßig wenig Kalorien. Aber nicht nur die Banane an sich, sondern auch die Blätter der Banane werden weiterverarbeitet. Die Fasern der Blätter werden beispielsweise für die Herstellung von Papier oder Fischernetzen genutzt.

Es gibt rund 500 verschieden Sorten Bananen von denen wir in Europa gar nichts mitbekommen, da sie nicht hierher exportiert werden und nur von den Einheimischen verzehrt werden, da sie dort auf den Teller gehören wie bei uns Kartoffeln. Die bekanntesten Bananen hierzulande sind: Kochbanane, Babybanane, Apfelbanane, Obstbanane und die Bananen Kanarie.