„Und wie machst du das mit den Proteinen…?“ – Eine Frage besorgter Mitmenschen, die vermutlich jeder kennt, der sich schon einmal an einer veganen oder vegetarischen Ernährungsweise probiert hat. Denn tierische Lebensmittel wie Fleisch oder Milch gelten bei den meisten auch heute noch als die wichtigsten Lieferanten für die lebenswichtigen Eiweiße. Doch hier kommen gute Neuigkeiten für alle, die den obligatorischen Verweis auf Linsen und Sojabohnen als pflanzliche Eiweißquellen leid sind: Verstärkung ist unterwegs! Und zwar vonseiten eines Gewächses, das seine Bekanntheit eher anderen Qualitäten verdankt.

Hanfsamen: Proteine in Höchstform

Richtig, Hanf ist in erster Linie für die berauschende Wirkung der aus seinen Blüten oder seinem Harz gewonnenen Drogen bekannt. Doch sie darauf zu reduzieren, täte einer der ältesten Nutzpflanzen der Welt Unrecht – denn es steckt einiges mehr in ihr. So wurden ihre Pflanzenfasern traditionell für die Herstellung von Kleidung oder Papier genutzt. Darüber hinaus verfügen insbesondere ihre Samen über Eigenschaften, die nicht nur Freunde der pflanzlichen Ernährung ins Schwärmen bringen. Hanfsamen bestehen nämlich zu etwa einem Viertel aus Proteinen. Und die Aminosäuren, aus denen diese sich zusammensetzen, liefern Hanfsamen in Idealform: Sie enthalten alle essentiellen Aminosäuren in einem Verhältnis, das dem Aufbau der Proteine im menschlichen Körper stark ähnelt und daher für diesen optimal verwertbar ist.

Lebenswichtige Eiweiße ohne Kompromisse

Aus diesem Grund erfreut sich Hanfprotein auch unter Sportlern und Bodybuildern großer Beliebtheit, die sich seine Wirkung für den Muskelaufbau und –Schutz zunutze machen. Doch Proteine sind nicht nur am Erhalt gesunder Muskeln beteiligt, sondern für den Aufbau
und die Instandhaltung jeglicher Form von Gewebe im menschlichen Körper unverzichtbar. Sie sorgen also für gesunde Knochen, Blut und Zellen – insbesondere dann, wenn Wachstum erforderlich ist. Bei Kindern, Jugendlichen und Schwangeren besteht daher ein erhöhter Proteinbedarf, genauso wie während des Heilungsprozesses nach einer Verletzung.

Aufgrund ihres hohen Proteingehalts in idealer Mischung bei bester Verwertbarkeit ist es also sicher eine gute Idee, Hanfsamen in den persönlichen Speiseplan zu integrieren. Glücklicherweise lässt sich das ganz einfach umsetzen: Bio-Hanfproteinpulver, also das entölte Mehl der Hanfsamen, bietet ihre Vorzüge praktisch in Reinform. Der ökologisch kontrollierte Anbau der Samen, aus denen es gewonnen wird, erfolgt dabei natürlich ohne synthetische Pestizide und den Einsatz anderer Chemikalien, und auch der Verzicht auf Zusatzstoffe ist garantiert. Darüber hinaus ist Bio-Hanfproteinpulver auch in Rohkostqualität erhältlich.

Gesunder Genuss nicht nur für Pflanzenfreunde

Bio-Hanfproteinpulver schmeckt dezent nussig und bietet sich für eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten an. So lässt es sich ganz einfach in Säfte, Smoothies sowie Nuss- oder Getreidedrinks einrühren, was ein leckeres und stärkendes Mischgetränk ergibt. Je nach Geschmack kann es auch das Müsli oder den Obstsalat abrunden. Beim Backen kann es einen Teil des konventionellen Mehls ersetzen und sogar als veganer Ei Ersatz dienen: Mit etwas Flüssigkeit angerührt verfügt das Proteinpulver über ähnliche Backeigenschaften wieHühnereiweiß – es bindet und macht den Teig schön stabil. So lässt sich mithilfe von BioHanfproteinpulver nicht nur leckeres, sondern gleichzeitig sehr gesundes Gebäck herstellen. Und wenn Sie das nächste Mal gefragt werden, wie Sie als Veganer eigentlich dafür Sorge tragen, dass Ihr Proteinbedarf gedeckt ist, können Sie einfach ganz lässig auf den Keksteller verweisen, an dem Sie sich besten Gewissens bedienen.