Stellen Sie sich vor: Sie liegen im warmen, weißen Sand an der Küste einer kleinen Südseeinsel und lassen sich die feinen Körnchen spielerisch durch die Zehen rieseln. Vor Ihnen das türkis-blaue Meer, über Ihnen die leuchtende Sonne, hinter Ihnen eine schattenspendende Kokospalme. Genussvoll greifen Sie zu und pflücken sich eine der reifenFrüchte. Nachdem Sie sie geknackt haben, kosten Sie das Fruchtfleisch und lassen sich das herrliche Aroma auf der Zunge zergehen…

Ob Sie es glauben oder nicht: Es braucht gar nicht unbedingt einen teuren Flug nach Sri Lanka oder Südamerika, um den Genuss der eben beschriebenen Sinnesfreuden nahe zu kommen. Es gibt eine ungleich günstigere, einfachere und dennoch äußerst angenehme Methode, wie Sie mit ein bisschen Fantasie zu einem mentalen Kurzurlaub in der Südsee kommen: Backen Sie doch das nächste Mal Ihre Kekse einfach mit einem Anteil an Bio-Kokosmehl. Und während Ihre Geschmacksnerven auf die Reise gehen, tun Sie gleichzeitig Ihrem Körper etwas Gutes.

Nur die besten Eigenschaften der Kokosfrucht

Kokosmehl wird durch Trocknen und Mahlen aus dem frischen Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen. Da das Fleisch vor der weiteren Verarbeitung entölt wird, ist Kokosmehl im Vergleich zu anderen Produkten, die aus der Frucht gewonnen werden, deutlich fettärmer. Zugleich enthält es kaum Kohlenhydrate. Sein Kaloriengehalt beträgt deshalb beispielsweise nur etwa ein Viertel desjenigen von Kokosflocken.

Gleichzeitig bleiben im Kokosmehl jedoch andere, gesunde Bestandteile der Kokosfrucht erhalten: Zum einen eine gehörige Dosis Proteine, welche über ihre Bestandteile, die Aminosäuren, diverse körperliche Prozesse steuern und bei Aufbau, Erhalt und Funktion von Gewebe wie Blutzellen, Knochen und Muskeln im menschlichen Körper unverzichtbar sind. Gerade Sportler achten deshalb bewusst auf eine proteinreiche Ernährung, aber auch Heranwachsende und Schwangere haben einen erhöhten Bedarf an diesem Nährstoff, der neben Wasser und Fett den wichtigsten Bestandteil im menschlichen Körper darstellt.

Daneben zeichnet sich Kokosmehl durch einen hohen Gehalt an Ballaststoffen aus. Eine Ernährungsweise, die reich an diesen weitgehend unverdaulichen Nahrungsbestandteilen ist, gilt als vorbeugend gegen Zivilisationskrankheiten wie Krebs, Herz- oder Darmerkrankungen. Doch nicht nur das: Ballaststoffe sorgen für einen langsameren Anstieg des Blutzuckerspiegels bei Aufnahme von Kohlenhydraten im Darm, was Heißhungerattacken entgegenwirkt. Infolgedessen schützt eine ballaststoffreiche Kost auch vor Übergewicht. Daher eignet sich Kokosmehl hervorragend für den Speiseplan all derjenigen, die abnehmen und ihr Gewicht halten wollen.

Bio-Kokosmehl: Exquisite Bereicherung der glutenfreien Küche

Doch damit nicht genug. Das strahlend weiße, delikat duftende Kokosmehl hat sogar noch ein weiteres Ass im Ärmel: Anders als Getreidemehle ist es vollständig cholesterin- und glutenfrei. Dies macht Kokosmehl zu einer idealen Alternative zu konventionellem Mehl für Menschen, die unter Zöliakie oder Glutensensitivität leiden und deshalb auf Weizen-, Dinkel und Roggenmehl verzichten müssen. Kokosmehl kann beim glutenfreien Backen bis zu 10 % anderer Mehlarten ersetzen und zugleich mit seinem charakteristischen Aroma punkten. Der dezente, leicht süßliche, unverwechselbare Kokosgeschmack ergänzt ebenso gut Mixgetränke und auch Brotaufstriche oder Saucen. Auch in Desserts lässt Bio-Kokosmehl sich bestens einsetzen und sorgt so für Abwechslung im Geschmacksrepertoire. Es lohnt sich also, sich beim Experimentieren mit diesem hochwertigen Lebensmittel auf das Abenteuer einer Geschmacksreise in die Tropen einzulassen.