Botanik und Geschichte

Der Baum der Cashew gehört zu der Gattung der Mangobäume. Den Ursprung hat diese Pflanze in Brasilien und wurde im Laufe der Geschichte in viele Länder exportier, die für tropisches Klima stehen. Am besten konnte die Cashew in Indien gedeihen und wurde von dort viel exportiert. Die Frucht der Cashew besteht aus zwei Teilen, der eigentlichen Frucht und dem Apfel. Der Apfel ist der Stiel der Frucht schmeckt sauer und enthält viel Vitamin C. Aus der eigentlichen Frucht wird dann die Nuss gewonnen – die Cashewnuss. Die Gewinnung der Nuss kann aufgrund ihren hohen Aufwands nur mit vielen Helfern vollzogen werden.

Verwendung der Nuss

Die Schale der Nuss enthält ein bestimmtes Öl, das dazu verwendet wird Hautprobleme zu behandeln. Auch wird das Öl häufig zu Gummi oder Insektenschutzmitteln verarbeitet. Aber aufgrund ihrer vielen Inhaltsstoffe wird die Nuss oft auch zu medizinischen beziehungsweise gesundheitlichen Zwecken genutzt.

Medizinische Verwendung

Cashewnüsse liefern dem Körper mehr als ausreichend Energie beziehungsweise liefern dem Körper Kraft. Die Nüsse enthalten sehr viele wichtige Stoffe wie ungesättigte Fettsäuren, Vitamine, Minerale und Aminosäuren. Diese Stoffe helfen und stärken den Körper und sein Immunsystem. Die ungesättigten Fettsäuren liefern dem Körper auf natürliche Art Energie und sind zudem für den Stoffwechsel wichtig. Zusätzlich zu der Stärkung des Immunsystems, wird der Blutfettspiegel gesenkt, was zu Folge hat, dass der Blutdruck reguliert wird.
Einen Teil dieser Fettsäuren kann der Körper selber herstellen, einen anderen Teil muss er durch Nahrung zu sich nehmen.
Die Nuss enthält außerdem noch wichtige Mineralstoffe wie zum Beispiel Eisen, Magnesium oder Phosphor.

Magnesium ist ein wichtiger Bestandteil der Energiegewinnung und wirkt sich sehr gut auf die Muskeln und das Herz aus. Eisen hingegen ist für die Bildung von Hämoglobin, dem roten Farbstoffes des Blutes, verantwortlich, Denn je höher die Anzahl an roten Blutkörperchen im Körper ist, desto besser funktioniert die Zellatmung. Die roten Blutkörperchen sind nämlich für den Transport von Sauerstoff innerhalb des Körpers zuständig. Wird mehr Sauerstoff durch den Körper gepumpt, führt das zu einer besseren Zellatmung und es können einfacher und schneller neue Zellen gebildet beziehungsweise kaputte Zellen repariert werden. Aufgrund der Bildung von neuen Zellen ist es dem Körper möglich den Alterungsprozess zu verlangsamen.

Die Cashew bietet noch mehr

Die Cashewnüsse bieten dem Körper außerdem noch die externe Zufuhr der Aminosäure Tryptophan. Mit der Hilfe dieser Aminosäure produziert der Körper den Stoff Serotonin. Serotonin ist ein Hormon, das viele Funktionen im Körper einnimmt. Im Magen befindet sich dieses Hormon und sorgt dort für eine geregelte Verdauung. Es leitet zudem Schmerzsignale aus dieser Region direkt an das Gehirn weiter.

Serotonin und Cashew

Das Hormon Serotonin findet sich auch im Blut wieder, wo es die Aufgabe hat die Blutbahnen zu verengen. Dadurch können Blutungen vom Körper schneller gestoppt werden. Wenn das Serotonin im zentralen Nervensystem ist, steuert es von dort aus vielerlei wichtige Prozesse wie zum Beispiel Schmerzempfindung, Körpertemperatur, Sexualverhalten und vieles mehr. Einen enorm wichtigen Einfluss hat das Serotonin auf die Stimmungslage des Menschen. Durch einen Mangel an Serotonin im Körper können dementsprechend Krankheiten wie Depressionen hervorgerufen.

Deshalb spielen die Cashewnüsse auch in der Ernährung eine wichtige Rolle, weil sie dem Körper viele Nährstoffe bieten, die er entweder nicht selber generieren kann oder aber nur in gewissen Mengen besitzt. Erhöht sich die Menge dieser Stoffe im Körper kommt es dementsprechend zu einem schnelleren und besseren Ablauf vieler im Körper stattfindenden Prozesse.