Ein schwarzes Etwas, das an eine dicke Knolle erinnert, hängt unscheinbar an einer Birke, die in einer kalten und kahlen Gegend steht. Dass dieses Etwas so wichtig ist, dass es immer bekannter wird und sogar als Heilmittel gilt, würde man anhand seines Aussehens wohl nicht einmal erahnen. Der Chaga Pilz wächst grundsätzlich überall dort, wo es kalt und feucht ist und ist meist an Birken zu finden, wobei er auch an anderen Laubbäumen wachsen kann. Der Pilz, der vor allem in sehr kalten Gebieten wie Lappland vorkommt, enthält gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe. Melanin und Zink sind nur zwei der wichtigen Nährstoffe, die man in der schwarzen Knolle finden kann.

Die Geschichte des Chaga

Der Chaga Pilz ist nicht erst seit der Neuzeit bekannt. In der Volksmedizin Altrusslands hat man den Pilz immer schon als Heilmittel gegen viele Krankheiten angesehen und benutzt. Die ersten Erwähnungen findet man in Schriften aus dem 12. Jahrhundert. Seitdem taucht der Chaga Pilz immer wieder im Zusammenhang mit Krebs auf. Denn nicht nur gegen Magengeschwüre soll der Tee des Pilzes gut sein, ihm wird auch eine heilende Wirkung gegen den Krebs zugesagt. Die Verarbeitung des Pilzes begrenzt sich jedoch nicht nur auf das alte Russland. Auch in Japan verwendet man den Pilz in Form von Tee seit Jahren gegen Magenschmerzen. Auch Lungen- und Herzkrankheiten hat man mit dem schwarzen Pilz behandelt.

Der Pilz – eine schwarze Knolle

Der Chaga kommt vor allem in Ost- und Nordeuropa in feuchtkalten Gebieten vor. Er befällt alte und kranke Laubbäume. Unscheinbar hängt er dort, braunschwarz, wie eine Knolle, bis der Baum abstirbt. Dann stirbt auch der nährstoffreiche Pilz, sofern sie nicht vorher aufgelesen wurde.

Was ist wahr über Chaga?

Auch heute noch werden dem Pilz heilende Fähigkeiten zugeschrieben. Er soll Kreislaufkrankheiten, wie Bluthochdruck, beheben, gut für die allgemeine Durchblutung sein und letzten Endes wird er sogar in der Behandlung von Krebs eingesetzt.
Wenn man mit dem Tee eine Kur beginnt, wird der Körper gereinigt. Er hat somit eine positive Wirkung auf alle Giftstoffe, die ausgeschieden werden, auf das zentrale Nervensystem und auf das Immunsystem, was sich erholt. Er sättigt, wirkt erquickend und erhöht die Konzentration.

Obwohl es noch nicht nachgewiesen ist, setzt man den Tee bereits in der Krebstherapie ein. Hierbei geht es darum, Schmerzen zu lindern und den oft fehlenden Appetit wieder anzuregen. Durch die Stärkung des Immunsystems setzt man den Tee gerne und vor allem im Anfangsstadium ein. Es ist allerdings weder ein Wundermittel noch ein Medikament gegen Krebs. Das Immunsystem wird jedoch nur dann beeinflusst, wenn es sich stärken muss. Sobald es in seinem natürlichen Zustand ist, hat der Chaga Pilz keine weitere Wirkung mehr.

Forschung über Chaga

Zurzeit wird getestet, in wie weit der Chaga Pilz vielleicht sogar den HIV Erreger abtöten kann. Auch das Potenzial Krebs vielleicht sogar im Anfangsstadium zu heilen wird weiterhin erforscht. Man hat bisher zumindest herausgefunden, dass der Chaga Pilz keine Nebenwirkungen hat. Selbst in hohen Mengen ist er ungiftig. Mehrere Versuche an Tieren und Menschen haben ergeben, dass er ungefährlich ist und gut vertragen wird. Außerdem ist es möglich, dass durch die regelmäßige Einnahme sogar radioaktive Strahlungen besser überstanden werden.
Verschiedene Experimente konnten zumindest im Reagenzglas schon erstaunlich positive Ergebnisse gegen verschiedene Viren und einige Krebszellen vorbringen.

Das Produkt Chaga

Aus dem Pilz kann man, wie schon oft erwähnt, einen gesunden Tee gewinnen, der Minerale in hoher Konzentration beinhaltete. Durch einen regelmäßigen Verzehr wird der Körper entgiftet und steigert somit seine Leistungen. Heutzutage kann man den Chaga als Pilzpulver im Fachhandel erwerben, oder das Extrakt in Kapselform kaufen. Der Tee ist dennoch die einfachste, genüsslichste Anwendung des Pilzes. Außerdem kann die Flüssigkeit für Umschläge gegen Schmerzen und Wunden verwendet werden oder bei Atemwegserkrankungen inhaliert werden.