Die Chiasamen stammen von mexikanischen Chia, welche, wie der Name schon sagt, ursprünglich nur in Mexiko wuchs. Diese Pflanze ist eine Art der Salbei-Gattung und der Name Chia stammt aus der Sprache der Azteken und bedeutet wörtlich übersetzte „ölig“. Diese Pflanzenart kann bis zu 1,75 Meter hoch wachsen und die Blüten sind blau und weiß.

Kultivierung der Chiasamen

Die Chia Pflanze kommt wie bereits erwähnt aus Mexiko. Heutzutage wird sie aber nicht nur dort angebaut, sondern auch in mehreren Gebieten in Südamerika und in Australien. Die Chia Pflanze war damals bei den Azteken ein essentielles Nahrungsmittel, heutzutage wird sie in den Gebieten kaum noch genutzt. Die als weiß oder schwarz existierenden Samen werden nicht nur für den menschlichen Verzehr genutzt. Aufgrund Ihrer wichtigen Inhaltsstoffe dienen sie auch als Futter für zum Beispiel Hühner um die Qualität der Eier zu verbessern. In Gegenden mit enorm viel Niederschlag wird diese Pflanze selten angebaut, da sie schnell fault. Die Saat erfolgt im Frühling, die Blüten beginnt im September zu blühen und dann im Herbst kann die Ernte erfolgen.

Nahrungsmittel Chia

Diese Samen kann man so essen wie sie sind oder noch extra trocknen. Zusätzlich kann man sie auch noch in Soßen verwenden.
Diese Samen enthalten eine beachtliche Menge an wichtigen Nährstoffen für den Körper. Fette, wichtige Öle, viele Vitamine, wichtige Mineralien sowie Antioxidantien. Aufgrund dieser vielen Inhaltsstoffe werden die Samen kommerziell als „Superfood“ angesehen.

Chiasamen als Superfood

Die Samen der Chia Pflanze werden immer wieder und immer häufiger als Superfood bezeichnet. Damit zusammenhängend werden viele Gesundheitsversprechen gemacht, wenn man diese Samen zu sich nehmen sollte. In Wirklichkeit wird aber viel von dem Gesagten zu Marketing-Zwecken genutzt. Aufgrund der vielen guten Inhaltsstoffe, die diese Samen enthalten, kam der Irrglaube auf, die Samen wären ein Wunderheilmittel.

Aber es ist dennoch einiges Wahres dran. Die Chiasamen enthalten zum Beispiel viele Proteine und sind aus diesem Grund ein natürlicher Spender von Energie. Der mexikanischen Volksmedizin zufolge, reiche ein Teelöffel aus um einen Menschen für 24 Stunden mit Kraft zu versorgen. Es wird den Samen zudem nachgesagt generell eine sehr positive Wirkung auf den Körper zu haben.

Chiasamen für das Gehirn

Die Leistungsfähigkeit des Gehirns soll durch die Einnahme dieser Samen gefördert werden, sowie zum Beispiel die Verdauung unterstützt wird. Aufgrund ihrer Quellwirkung können Chiasamen ein wichtiger Faktor beim Abnehmen sein, Da der Körper bei der Einnahme keine Kalorien aufnimmt, bekommt er auch keine Energie. Die Chiasamen quellen aber im Magen auf und verursachen dadurch ein Sättigungsgefühl, was dazu führt, dass der Körper auf die natürlichen Fettreserven zurückgreifen muss und dementsprechend abnimmt.
Chiasamen sollen aufgrund ihrer Fettsäuren den Cholesterinspiegel senken und auch den Blutdruck.

Die Samen sollen auch gegen Sodbrennen helfen, da sie bei der Einnahme viel Flüssigkeit aufnehmen, was zum Beispiel auch die Magensäure betrifft, die für das Sodbrennen verantwortlich ist.

Heilung mit Chiasamen

Im Großen und Ganzen wird ihnen wie bereits erwähnt ein großes Maß an Heilungsmöglichkeiten nachgesagt. Aufgrund ihrer vielen Inhaltsstoffe ist das allerdings auch eine vertretbare These. Dem steht aber allerdings ein Punkt gegenüber. Es ist noch nicht jede Wirkungsweise nachgewiesen worden. Viele Theorien stützen sich ja darauf, dass die Samen heilend wirken aufgrund der in ihnen enthaltenen Inhaltsstoffe. Es wurde aber bisher noch nicht für jede Theorie ein Nachweis gebracht, der bestätigt, dass sie ein Wunderheilmittel sind.

Zudem gehört die Chia Pflanze zu den Lippenblütlern, wie Minze oder Rosmarin. Falls man gegen solche Pflanzen allergisch sein sollte, könnte die eigentliche Wirkung verfehlt werden und man zudem sogar selber einen gesundheitlichen Schaden erleiden.
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die Chiasamen sehr wichtige Nährstoffe enthalten und aufgrund derer sehr gesund sein können und sogar dem Körper bei einigen Sachen Unterstützung bieten. Man solle sich aber nicht davon beirren lassen, denn es ist kein Heilmittel für alles.