Die Dattelfrucht

Hier geht es nicht um die Stadt im Ruhrpott, die den gleichen Namen trägt, wie die Früchte aus dem Orient. Sondern tatsächlich um das Gewächs, das aus der Familie der Palmen stammt und eine orientalische Kulturpflanze ist. Ursprünglich kommt sie aus Persien und wurde im Orient schon vor tausenden von Jahren genutzt. Mittlerweile wird sie vor allem in Nordafrika angebaut, man findet sie aber auch in den Südstaaten der USA bis hin zu Südamerika. Sie bevorzugen Wärme und Wasser, sind aber Überlebenskünstler, die Menschen und Tieren in der Wüste ebenfalls zum Überleben helfen.

Die Inhaltsstoffe der Dattelfrucht

Datteln sind Beerenfrüchte und enthalten eine große Menge an Kalium, außerdem noch Eisen und Zink. Somit gehören sie zu den basischen Lebensmitteln, die sehr gut als Brot- und Fleischersatz dienen. Durch das Kalium reguliert sich der Wasserhaushalt, was sich positiv auf den Blutdruck und auf das Nervensystem auswirkt. Der Magnesiumanteil in den Datteln hilft dem Körper beim Stoffwechsel. Sehr interessant ist die Aminosäure Tryptophan, aus der Melatonin entsteht. Dieses Hormon ist für den Schlafrhythmus sehr wichtig.

Neben den vielen Mineralstoffen enthalten Datteln auch eine Menge Vitamine. So sind vor allem B-Vitamine vertreten, aber auch Vitamin A und C sind vorhanden. Sie besitzen kaum Fett, dafür aber einen sehr hohen Anteil an Zucker. Es handelt sich hier vor allem aus Glucose und Furctose, dennoch haben sie einen hohen Kaloriengehalt.

Superfood trotz Zucker

Gerade durch den hohen Zuckeranteil ist die Dattel ein schneller Energielieferant. Dadurch, dass es sich um Glucose und Fructose handelt steigt der Blutzuckerspiegel nur langsam an und gelten daher nicht als Dickmacher. Sie gelten als positiv für Sportler, gleichzeitig aber auch als Konzentrationsförderer. Somit sind sie ebenfalls geeignet für alle, die sich konzentrieren müssen. Trotz des Zuckers gilt die Dattel als alternative Süßigkeit, die keine chemischen Zusätze besitzt und genau so wenige Farb- und Konservierungsstoffe beinhaltet. Mit der Frucht kann man sogar Speisen süßen und kann somit den Haushaltszucker alternativ ersetzen.

Alles was die Dattel kann

Hervorzuheben sind neben dem Zucker sicherlich die B-Vitamine. Diese beruhigen vor allem die Nerven, was sicherlich daraus resultiert, dass sie förderlich für die Senkung des Blutdrucks sind. Auch die bereits angesprochene Aminosäure Tryptophan hat eine enorme Bedeutung. Das daraus resultierende Hormon Melatonin wirkt sich ebenfalls beruhigend auf den Körper aus und kann bei Schlaflosigkeit helfen. Schlaf ist besonders wichtig für den Körper und hat mental sowie physisch positive Auswirkungen. Hieraus kann Serotonin, eines der Glückshormone, entstehen, was ebenfalls Stress beseitigt und den Appetit bremst.

Da sie reich an Ballaststoffen ist, wirkt die Dattel positiv auf die Verdauung und hält den Darm gesund. Die orientalische Frucht regt den Stoffwechsel an, woraus ein wärmendes Gefühl entsteht. Durch ihre Inhaltsstoffe wirkt sie zudem gesund auf das Herz. Außerdem wird der Dattelfrucht nachgesagt, dass sie die Bauchspeicheldrüse vor Krebs schützt.

Schädlinge – Gefahr für den Menschen?

Wie beinahe jede Pflanze so hat auch die Dattelpalme Schädlinge. Besonders ist hier der Rote Palmrüssler, der seine Larve in die Dattelpalme ablegt. Sofern dies nicht rechtzeitig entdeckt wird, hilft hier nur noch die Abholzung. Doch auch Pilze greifen die Dattelpalme an. Daraus resultierte eine neue Züchtung der Palme, die resistenter scheint.