Allgemeines zu Ginkgo Biloba

Vor bis zu 150 Millionen Jahren gab es noch rund 250 verschiedene Arten des Ginkgo Biloba. Heute ist er einer der letzten von seiner Art und der ältesten Pflanzenarten weltweit. Er ist ein sehr schöner Baum, der in weiten Teilen der Welt eine wundersame Bedeutung für die Menschheit hat. Sein Ursprung hat die Samenpflanze in China, mittlerweile ist er aber weltweit vertreten und gilt für viele als „der Wunderheilerbaum“.

Der Ginkgo Biloba Baum und seine Geschichte

Der Ginkgo ist einer der Pflanzen mit dem besten Ruf weltweit, denn viele Menschen schwören auf seine heilende Wirkung die er besitzt. Ist der Baum ausgewachsen hat er eine Höhe von etwa 35 Metern. Er ist sehr robust, anspruchslos, pflegeleicht und winterhart, was grade in den europäischen Ländern wichtig für sein weiteres Wachstum ist. Zudem benötigt er nicht über viel Wasser und steht gern halbschattig. Auch Schädliche sagen ihm definitiv nicht den Kampf an, denn er ist resistent gegen alles was ihn vernichten will.

Er ist ein sogenannter zweihäusiger Baum, der im unterschiedlichen Geschlecht zu finden ist. Ab einem Altern von ungefähr 35 Jahren fängt der weibliche Baum erstmals an zu blühen, seine Früchte sind orangefarben und ähneln einer Aprikose. Dass was den Baum aber so außerordentlich besonders macht sind seine Blätter, denn die sind in der Medizin nicht mehr wegzudenken.

Ginkgo Biloba Blätter

Sobald die Blätter des Ginkgo Baumes ihre Wirkstoffe vollkommen gespeichert haben werden sie geerntet. Doch dies passiert nicht einfach so, erst einmal wird geprüft ob die Bäume immer in gleichen Verhältnissen leben, das heißt das sie am gleichen Standort wachsen, der Boden gesund ist und die Erntemethode gleichbleibend ist. Das ist für die Qualitätssicherung enorm wichtig und diese darf nicht ein geschränkt sein. Sind die Kontrollen geschehen, kann es ans ernten gehen.

Nach dem ernten werden die Blätter zerkleinert und mit einem speziellen Verfahren in der Luft getrocknet. Dies passiert aus dem Grund das die Inhaltsstoffe nicht verloren gehen und in dem Blatt gespeichert werden. Doch war es das noch nicht, nun werden die Blätter extrahiert, das heißt, dass sie mit einem Aceton-Wassergemisch auf Wirkstoffe überprüft werden und sich einer sogenannten Gehaltsprüfung durchziehen müssen. Nur allein durch dieses Verfahren können die Ginkgo Präparate auf Wirksamkeit und hohe Qualität zeugen.

Anwendungsgebiete

Ginkgo hat den guten Ruf nicht ohne Grund, er besitzt hervorragende Wirkung bei vielen Krankheiten und ist ein heilender anerkannter Wirkstoff geworden. Das Ginkgo Extrakt gibt es mittlerweile in den verschiedensten Darreichungsformen. Tees, Kapseln, Tabletten, Dragees oder Pulverförmig. Es kommt bei der Einnahme immer auf die Krankheit an, am sichersten ist es die Darreichungsform in Tablettenform oder Kapselform zu sich zu nehmen, da in ihnen immer die gleiche Mengenangabe enthalten ist und somit nicht überdosiert werden kann. Ginkgo Biloba ist gut für die Gehirndurchblutung, verbessert das Gedächtnis, hilft bei Venenerkrankungen, verlangsamt Demenz und Alzheimer, beugt der Schädigung von freien Radikalen die beispielsweise unsere Haut schädigen vor.

Ginkgo Biloba kann helfen bei:

Konzentrationsstörungen, Alzheimer, Demenz, Tinnitus, Durchblutungsstörungen, Krampfadern, Kopfschmerzen, Schwindel, Wurmerkrankungen und Sehstörungen heilen und helfen. Aber nicht nur die Blätter des Baumes finden in der Medizin einen nutzen, auch die Samen, die im Wasser gekocht werden. Ist dies dann abgekühlt kann man es trinken, (aber ohne Samen denn die haben ihren Wirkstoff beim Kochen freigesetzt und sind nur schwer verdaulich) dies hilft bei Husten, Blasenkrankheiten, Tuberkulose und Alkoholvergiftungen. Wie sie sehen, ist dieser Baum ein Wunder der Natur der vielen Menschen helfen kann ein angenehmeres Leben zu führen.