Die Grünlippmuschel, auch als Grünenschalenmuschel genannt stammt aus Neuseeland 60000 Tonnen werden dort einmal jährlich geerntet. Die Grünlippmuschel wird in sogenannten Zuchtfarmen gezüchtet, hängend an Seilen, den sogenannten Hängeleinen die in Aquakulturen in den Küsten Neuseelands angesiedelt sind. Nicht ohne Grund werden die Muscheln so gezüchtet, die Wildbestände in den Gewässern stehen unter Naturschutz, dort darf keine Muscheln gefangen werden. Da von Jahr zu Jahr die Nachfrage nach der Delikatess-Muschel immer höher wurde, wurden die Aquakulturen angelegt. Nun kann die ganze Welt damit versorgt werden.

Die Grünlippmuschel wird auch Neuseeland Miesmuschel genannt, erstens, weil sie der Miesmuschel sehr ähnlich in Form und Farbe ist und zweitens, weil sie wirklich nur in einem scharf abgegrenzten Gebiets Neuseelands vorkommt. Bei der Erntezeit haben die Muscheln in etwa die Länge von 10-15cm erreicht und sind 2 Jahre alt. Die Schale ist sehr fest, aber vergleichsweise dünn gegenüber anderen Muscheln. Das Gehäuse ist glatt und die grünen Gehäuseränder geben der Muschel ihren Namen.

Der Weg der geernteten Muschel ist ein sehr weiter, in die ganze Welt wird sie exportiert um auf vielen Tellern zu landen. In einem Salat, auf einem Spieß oder als Tapas man kann sie vielseitig verwenden, denn lecker schmeckt sie allemal und gesund ist sie obendrein. Hauptsächlich zu kaufen gibt es sie tiefgekühlt, möchte man sie anders schmackhaft zu sich nehmen ist hierzulande sehr das gratinieren beliebt, das heißt man überbäckt sie im Ofen beispielsweise mit Käse. Aber auch in einer Fischsuppe ist das Superfood nicht mehr wegzudenken.

Neuseeland macht mit der Delikatesse ein wahnsinniger Umsatz. Bis heute gibt es in Neuseeland rund 400 Muschelfarmen in denen ca.1700 Mitarbeiter einen Job gefunden haben. Es gibt auch noch die Perna perna, die hauptsächlich in Brasilien angebaut wird und die Perna viridis die ihren Ursprung in Thailand hat. Alle drei Arten haben eine Produktionsmenge von rund 210.000 Tonnen im Jahr.

Warum die Muscheln so gesund sind?

Sie haben nur 67 g kcal, 0g Kohlenhydrate, 12 g Protein und 2,1 g Fett auf 100 g. Außerdem enthält sie 12 unterschiedlich Omega 3 Fettsäuren und Antioxidantien, welche den Zellabbau schützen. Aus diesen mehr als positiven Gründen, liegt die Muschel auf immer mehr Tellern und das weltweit. In vielen Ländern gilt sie als Delikatesse und darf bei Köchen, in Restaurants und Hotels nicht fehlen. Die Muschel ist aber nicht nur gesund und beliebt in Sachen Ernährung.

10 % der produzierten 60000 Tonnen im Jahr, werden pulverisiert und an Pharmakonzerne weitergegeben. Dort wird Sie für viele Zwecke eingesetzt, allerdings in anderer Form, nämlich als Tabletten, Cremes oder Salben. Die verarbeitete Form der Muscheln hat laut wissenschaftlichen Studien eine entzündungshemmende Wirkung und fördert die Produktion der körpereigenen Gelenkschmiere, was sich wiederum positiv auf den kompletten Bewegungsapparat auswirkt und somit super geeignet ist bei der Anwendung von Arthrose.

Aber auch für Erkrankungen der Atemwege ist diese Muschel eine Wunderwaffe, da ihre Wirkstoffe Entzündungen und Reizungen unterdrücken kann, bzw. gehemmt werden, wird das Beschwerdebild verbessert und es kommt wieder mehr Sauerstoff in die Lunge. Die neuseeländische Grünlippmuschel hat nachgewiesenermaßen eine heilende Wirkung auf den Körper des Menschen und ist ein wahres Allround Talent, probieren sie es einfach mal aus.