Kurkuma wird auch Gelbwurz genannt und gehört zu den Ingwergewächsen. Die Pflanze kommt aus Südasien und wächst vor allem in Tropen. Das Gewächs ist intensiv gelb und wird getrocknet als Gewürz oder Farbstoff verwendet. Kurkuma Öl hat eine entzündungshemmende Wirkung, weshalb es in der Naturheilkunde oft eingesetzt wird. Mittlerweile gilt es jedoch auch als Nahrungsergänzungsmittel und nicht nur, um Tofu eine appetitlichere Farbe zu verleihen und das Essen der Veganer und Vegetarier zu verfeinern.

Die Geschichte der Heilpflanze

Kurkuma ist ein traditionelles Heilmittel, welches bereits in alten Schriften aus China und Indien beschrieben wird. Auch heute wird es noch in asiatischen und südamerikanischen Tropen angebaut, da die Pflanze eine hohe Luftfeuchtigkeit zum Wachsen benötigt. Es wird schon lange Zeit sowohl als Gewürz sowie als Heilpflanze beinahe weltweit geschätzt. Heutzutage ist die Wirkung der Pflanze sogar von der Weltgesundheitsorganisation bestätigt.

Wie wird Kurkuma eingesetzt?

Hierzulande ist Kurkuma vor allem als Gewürz bekannt. Wie schon angesprochen, würzen viele Veganer ihren Tofu damit, um ihn geschmacklich und farblich appetitlicher zu gestalten. Doch auch in der indischen Küche ist Kurkuma wie Curry kaum wegzudenken und hat mittlerweile auch die europäischen Haushalte erreicht. Kurkuma wird jedoch auch in der alternativen Medizin eingesetzt. Der Farbstoff der Kurkuma enthält krebshemmende und antioxidative Wirkungen.

Das Curcumin wirkt sich auch positiv auf die Knochengesundheit aus, da es den Knochenabbau reduziert. Auch in traditionellen Heilmitteln aus Indonesien ist Kurkuma sehr wichtig. Es wird zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt und soll krankheitsvorbeugend sein. In der ayurvedischen Medizin verwendet Kurkuma bei Nervenschwäche sowie mentalen Problemen, als Schönheitsmittel und als Aphrodisiakum.

Die Anwendungsgebiete

Kurkuma wird häufig bei Entzündungen eingesetzt, da die Antioxidantien gegen die freien Radikalen im Körper kämpfen und somit Entzündungen besiegen können. Sie haben also eine antibakterielle Wirkung. So soll Kurkuma auch bei Atemwegserkrankungen gut sein und sogar bei allergischem Asthma helfen.

Durch Kurkuma können Darmentzündungen verhindert werden. Dies wurde in einer Studie bewiesen. Curcumin wirkt somit auch im Darm entzündungshemmend und wirkt sich positiv auf die Verdauung aus. Außerdem hat sie einen guten Effekt auf die Leber.
Die Antioxidantien verhindern die Anlagerung von Cholesterin, somit werden Blutgerinnsel verhindert, wirken sich somit positiv und vorbeugend auf Herzinfarkte und Schlaganfälle aus. Die enthaltenen Vitamine B6, B12 und Folsäure wirkten außerdem noch gegen den Homocysteinspiegel. Wenn dieser zu hoch ist, kann es zur Zerstörung von Gefäßwänden kommen. Doch auch dies kann Kurkuma verhindern.

Mittlerweile gibt es Vermutungen, dass Kurkuma sogar gegen Alzheimer wirken kann. Wie schon in der ayurvedischen Medizin bekannt kann Kurkuma Stress mindern und somit das Gehirn entlasten. Die Antioxidantien im Kurkuma sollen auch Tumorbildungen verhindern. Wie bei vielen anderen Nahrungsmitteln, die als sehr gesund gelten, werden auch mit Kurkuma eine Menge Studien betrieben. So ist relativ sicher, dass die Tumorbildung durch Curcumin gestoppt werden kann. Hier muss man jedoch noch Jahre warten, bis es zum einem medizinischen Durchbruch kommen kann.

Kurkuma ist also ein sehr gesundes Nahrungsmittel, das sich in verschiedenster Weise positiv auf die Gesundheit auswirkt. Es enthält auch die noch nicht genannten ätherischen Öle und Stärke. Wie auch Mineralstoffe und Eiweiß. Man sollte Kurkuma allerdings nicht in einem übermäßigen Verhältnis verzehren. Nimmt man zu viel Curcumin ein, kann es zu Nebenwirkungen in Form von Magen und Darmbeschwerden kommen.