Was ist OPC?

OPC ist die Abkürzung für Oligomere Proanthocyanidine. Dies sind pflanzliche Stoffe, die zu den Polyphenolen gehören. Es war eine zufällige Entdeckung, die damals bei einem Tierversuch stattgefunden hat. Anhand von Erdnüssen hat Jacques Masquelier die von Pflanzen stammenden Stoffe identifiziert. Sie kommen in der Nahrung vor, vor allem in Trauben, Nüssen und Obst. Pflanzen nutzen den Stoff vor allem zum Schutz vor UV-Strahlungen und klimatischen Einflüssen. Das OPC –Traubenkernextrakt kommt, wie der Name schon sagt, aus Traubenkernen.

Die Wirkung des Extraktes

OPC wirken antioxidativ und entzündungshemmend. Außerdem scheint der Traubenkernextrakt wachstumshemmend gegen Krebszellen, vor allem Dickdarm Krebszellen, zu wirken. Man vermutet, dass OPC Katalysatoren sind, die einige positive Wirkungen von zum Beispiel Vitaminen verstärken. Außerdem wirken sie, laut einer amerikanischen Studie, Gedächtnisausfälle verhindern können, wenn es zur Erkrankung an Alzheimer kommt.
Die den OPC zugesprochenen gesunden Eigenschaften mögen stimmen, dennoch sind Aussage, die die OPC als Superfood betreffen, nicht bewiesen.

Wo kommt OPC vor?

Das Traubenkernextrakt OPC ist hauptsächlich in Trauben zu finden. Somit ist es kein Wunder das Rotwein nun den Zusatz zugeschrieben bekommt, ein Lieferant der Oligomere Proanthocyanidine zu sein. Natürlich beinhaltet der alkoholische Saft noch mehr Zusatzstoffe und positive Eigenschaften, auf die gehen wir hier jedoch nicht ein. OPC hingegen wird hier ausführlich beschrieben. Somit kann man kurz anschneiden, dass es, wie auch bereits erwähnt, als Nahrungsergänzungsmittel verwendet wird und ein Naturprodukt ist. Man sagt OPC ein Heilpotential zu, besonders gut wirkt es auf die Haut, die Augen, das Immunsystem und auf den Hormonhaushalt.

Was kann OPC-Traubensaftextrakt?

OPC-Traubensaftextrakt wirkt besonders auf die Haut. Hier sind es die Antioxidantien, die die freien Radikalen angreifen und somit die Zellen schützen. Dies führt zu gesunden Zellen, somit zu gesunder, entspannter Haut. Außerdem kann OPC Kollagen wieder stabilisieren und der Haut somit ihre Spannkraft wieder geben. Außerdem schützt OPC-Traubensaftextrakt vor UV-Strahlungen, wie auch bei den Pflanzen. Die Wundheilung wird durch OPC ebenfalls unterstützt. Dies liegt an der antioxidativen Wirkung. Mittlerweile wird den OPC sogar nachgesagt, dass sie positiv bei Neurodermitis wirken sollen, dies ist jedoch nicht bewiesen. OPC-Traubensaftextrakt kann allerdings noch einiges mehr als das. So führt es dazu, dass sich das Haar erholt. Der Haarwuchs wird optimiert und es wirkt stärker. Hier ist laut einer japanischen Studie die Zellvermehrung, die OPC antreibt, verantwortlich.

Erfahrungswerte, die leider nicht wissenschaftlich bewiesen sind, bestätigen, dass die Einnahme des Superfoods dazu führen kann, dass die Auswirkungen permanenter Augenbelastung reduziert werden. Des Weiteren empfehlen Heilpraktiker den Traubensaftextrakt bei Grauen Star.
Freie Radikale greifen jedoch nicht nur Haut und Haare an und auch die Augen sind die letzten Organe, die davon betroffen sind. Auch Verdauungsprobleme oder Kreislauf- sowie Blutdruckerkrankungen können darauf zurückgeführt werden. OPC-Traubenkernextrakt wirkt dem jedoch entgegen. Auch auf Nerven sollen OPC eine positive und beruhigende Wirkung haben. So setzen Heilpraktiker Traubenkernextrakt gerne bei der Aufmerksamkeitsdefizitstörung ein. Wie auch bereits angesprochen ist es ebenso positiv auf Demenzerkrankungen.

OPC-Traubensaftextrakt – Nebenwirkungen?

Auch wenn die Wirkung von Oligomere Proanthocyanidine nicht wissenschaftlich oder medizinisch bestätigt ist, so lassen sich einige Fakten nicht leugnen. OPC-Traubensaftextrakt ist gesund und basiert auf einer pflanzlichen Basis. Daher gibt es bei der Einnahme auch keine Nebenwirkungen, sofern man nicht eine zu hohe Dosierung einnimmt. Wie bei allem, was man isst, sollte auch hier in Maßen genossen werden.