Die Frucht und ihre Herkunft

Papaya werden auch Melonenbaum oder Papaya baum genannt und gehören zu den Melonenbaumgewächsen. Sie ist eine tropische Nutzpflanze mit vielen wichtigen und gesunden Nährstoffen. Ursprünglich stammt sie aus Mittel- und Südamerika, kam im 16. Jahrhundert jedoch nach Europa und Südostasien, wo die Pflanze seitdem auch angepflanzt wird. Heute sind wichtige Anbaugebiete auf der ganzen Welt verteilt, die meisten davon findet man auf der Südhalbkugel. Die Papaya kann sehr groß werden, wobei der Handel in Europa mit kleineren Exemplaren, vorwiegend aus Hawaii oder Brasilien stattfindet. Die grüne Schale umgibt hellorangenes Fruchtfleisch.

Naturvölker Amerikas haben den Nutzen der Frucht schon sehr früh erkannt. Die tropische Power-Frucht ist auch heutzutage sehr beliebt, breitet sich in der westlichen Medizin aus und auch im Bereich der Kosmetik gewinnt sie immer mehr an Wert. Im Jahre 2008 war die Papaya die fünfte Pflanze, deren Genom komplett sequenziert wurde, was bedeutet, dass man die Erbanlage der Furcht und der kompletten Pflanze komplett erforscht hat.

Die Inhaltsstoffe der Frucht der Engel

Die Papaya gilt nicht einfach nur als Superfood. Sie enthält eine Vielzahl an wichtigen Nährstoffen. Papain, ein eiweißspaltendes Enzym, gab der Frucht sogar ihren Namen. Daneben ist auch Vitamin C nennenswert. Aber auch Inhaltsstoffe, die man nicht so häufig hört, wie Myrosin oder Campersterol sind vorhanden. Sie enthält zu dem, auch noch bekannte Vitamine wie A und E und einige B-Vitamine. Auch Antioxidantien, die im Körper frei Radikale bekämpfen, sind vorhanden. Neben Ballaststoffen enthält die tropische Frucht Magnesium, Eisen, Kalium und noch weitere Nährstoffe.
Von dem Baum kann man von der Wurzel, über die Blätter alles für heilende Wirkungen nutzen. Vor allem natürlich die Samen und die Frucht selbst und auch die Kerne. Diese enthalten den größten Anteil an Papain.

Die Wirkung der Papaya

Durch die Vielzahl der Nährstoffe wirkt die Papaya auch in einem breiten Spektrum. Die Papaya soll gegen Magen-Darm-Beschwerden helfen und die Verdauung regulieren. So hilft sie auch bei Verstopfung und reguliert, durch die vorhandenen Ballaststoffe, die Verdauung vollkommen. Das Papain und die Ballaststoffe geben sogar Hoffnung darauf, dass die Papaya gegen Magengeschwüre hilft. Heutzutage sind viele Körper übersäuert, was vor allem an der Nahrung liegt. Papaya enthält kaum Fruchtsäure, ist also auf basischer Grundlage und kann genau dagegen helfen. Somit verhindert sie auch einige Entzündungen im Körper und optimiert die Wundheilung. Die tropische Frucht ist mit ihren Antioxidantien und Vitaminen zudem auch noch ein Stimmungsaufheller und Leistungssteigerer.

Papaya gegen Krebs

In der heutigen Zeit werden viele Studien betrieben, die ein Heilmittel gegen Krebs finden sollen. Papaya gilt als genau solches und wird zudem in Australien als offizielle Krebsheilpflanze benannt. In der Forschung hat man mit der Papaya tatsächlich einige positive Effekte gefunden. So vermindert Papaya das Wachstum von Krebszellen. Wie bei allen Studien ist es jedoch noch ein langer Weg, bis man eine tatsächliche Effektivität gegen Krebs bewiesen hat.

Papaya in der Kosmetik

In vielen Anti-Aging-Produkten steckt mittlerweile auch Papayaextrakt. Papain verbessert die Elastizität der Haut, die Vitamine verleihen einen frischen Teint und kurbeln die Collagen Produktion an, weshalb es kaum verwunderlich ist, dass aus der Papaya mittlerweile viel in der Kosmetik steckt.