Reishi Pilz als Superfood

Der glänzende Lackporling, im Japanischen Reishi genannt, ist ein Pilz, der sich gerne an Bäumen ansiedelt, primär an Laubbäumen. Der Pilz ist weltweit verbreitet und wird weltweit ausschließlich als Heilmittel angewendet. Schädlich für das Holz ist er nicht und zum Essen eignet er sich nicht, da er nicht schmeckt.

Medizinische Bedeutung des Reishi

Dass sich der Reishi nicht als Nahrungsmittel eignet, entdeckten die Japaner und Chinesen schon vor tausenden von Jahren. Allerdings entdeckten sie, dass man ihn wunderbar als Heilmittel verwenden kann. Dafür kommt er aufgrund seiner vielen gesunden Inhaltsstoffe in Frage. Der Pilz gilt aufgrund seiner langen Historie als eines der ältesten Heilmittel der Menschheit und das aus gutem Grund. Er soll sehr geeignet dafür sein gegen Allergien, Herzleiden, Krebs und viele andere Krankheiten und Leiden eingesetzt zu werden.

Zu aller Erst gilt er als ein sehr starkes und natürliches Stärkungsmittel, was ihm auch die Bezeichnung „Pilz des ewigen Lebens“ verleiht. Bei Patienten, die sich von einer schweren Krankheit erholen wird er häufig genutzt und lässt zu dem bei regelmäßigem Konsum, Altersflecken vollkommen verschwinden. Der Pilz enthält eine Vielzahl an verschiedenen Polysacchariden und Triterpene. Triterpene sind sekundäre Pflanzenstoffe. Polysaccharide haben eine besondere Wirkung gegenüber Viren.

Mit Reishi gegen Viren

Aus diesem Grund ist der Pilz sehr nützlich als Vorbeugung gegen Grippe oder andere Virenkrankheiten. Diese Wirkung funktioniert sogar sehr gut bei Aids-Erkrankungen. Aufgrund von Aids ist das Immunsystem des Menschen stark geschwächt, was ihn anfälliger für Krankheiten wie Grippe macht. Die Polysaccharide stabilisieren in dem Fall das Immunsystem immens. Die Polysaccharide sorgen im Körper für die Bildung von B-Zellen und T-Zellen. Die B-Zellen sind im Körper dafür verantwortlich, dass Antikörper gebildet werden. Je höher die Produktion von B-Zellen, desto höher auch die Bildung von Antikörpern gegen Viren. T-Zellen sind im Körper dafür zuständig von Viren befallene Zellen zu reparieren beziehungsweise zu zerstören. So gesehen bringt der Pilz den Körper dazu, sich besser gegen kommende Erkrankungen zu verteidigen und andererseits bestehende Krankheiten besser zu bekämpfen.

Immunsystem und Reishi

In dieser Hinsicht wird also das Immunsystem komplett neu gesteuert, sodass es besser reagiert oder für den Fall, dass es überreagiert, wird es reguliert. Der zweite Stoff, die Triterperne dienen als Schutz vor Bakterien, was den Rundumschutz des Körpers komplettiert. Sie wirken beruhigend auf den Körper und hemmen Entzündungen. Außerdem dienen sie als Stärkung für das Herz-Kreislauf-System und können zudem vor Allergien schützen sowie den Bluthochdruck und den Cholesterinspiegel regulieren.

Reishi hemmt Tumore

Der Pilz hat außerdem noch die Fähigkeit die Bildung von Tumoren zu stören und zurückzuhalten. Aus diesem Grund wird der glänzende Lackporling heutzutage auch schon bei Krebstherapien angewendet. Die Wirkung auf Tumore erfolgt allerdings nicht nur aufgrund eines einzelnen im Pilz enthaltenen Wirkstoffes, sondern aufgrund der Kombination aus sämtlichen Stoffen. Die Stoffe arbeiten durch ihre jeweils spezifischen Eigenschaften zusammen um die Bildung von Tumoren zu verhindern.

Der Reishi hat zudem eine sehr beruhigende Eigenschaft. Der Pilz wirkt beruhigend auf die Gehirnzellen des Menschen und verursacht dadurch eine innere Ruhe und fördert den Schlaf. Das geschieht allerdings nur bei der Einnahme einer geringen Menge dieses Pilzes in Form von Tee. Bei zu hoher Dosierung versagt die Wirkung des Pilzes bei Schlafstörungen. Der Vorteil des Tees besteht darin, dass er nicht narkotisch wirkt, sondern einfach nur beruhigend und er macht nicht abhängig