Safran ist allgemein als Gewürz bekannt. Es ist eine Krokus-Art, die im Herbst lila blüht. Doch Safran ist mehr als diese schöne, herbstliche Pflanze. Es gilt auch als Heilmittel, sogar als natürliches Potenzmittel. Safran, als Nahrungsmittel, schmeckt bitter-herb-scharf. Es wird gemahlen zum Gewürz verarbeitet, oder man erhält ihn als Ganzes. In seinen Heimatländern gilt Safran schon lange als Naturheilmittel und wird gegen viele Schmerzen und Krankheiten eingesetzt. Es wirkt entzündungshemmend, schmerzlindernd und antioxidantisch und ist deswegen bei vielen Beschwerden hilfreich.

Wo kommt Safran her?

Bereits in der Antike galt Safran als das Gewürz der Könige und Reichen. Sie kommt ursprünglich aus Griechenland, weshalb schon in der griechischen Mythologie von Zeus berichtet wird, der auf einem Bett aus Safran geschlafen haben soll. Es verbreitete sich jedoch über den Orient nach Zentralasien, wo es auch heute noch zu finden ist. Beinahe überall ist von dem Gewürz oder dem Farbstoff zu lesen. In der Bibel, dann berichtete Homer darüber. Die alten Römer glaubten, es sei Gotteskraut.

Es wurde nicht nur als Gewürz, sondern auch für Salben und Tinkturen genutzt. Auch in der alten Medizin wurde es eingesetzt.
Die Wirkung von Safran. Safran enthält sehr viele Aromastoffe und ätherische Öle sowie weitere Inhaltsstoffe, die noch gar nicht alle einzeln aufgestellt wurden. Er wirkt äußerst beruhigend, nervenstärkend und schmerzlindernd und kann und wird daher gegen verschiedene Beschwerden eingesetzt. Es hilft gegen nervliche Anspannung, fördert die Durchblutung und wirkt fiebersenkend. Zudem hilft es gegen Depressionen und soll bei leichten Formen von Alzheimer helfen. Da Safran den Sauerstofftransport erhöht, wird dadurch auch das Gehirn besser durchblutet, weshalb es bei schwachen Formen des Alzheimers helfen kann.

Safran wirkt stimmungsaufhellend

Studien haben bewiesen, dass Safran, der bei Depressionen eingesetzt wird, teils genauso wirksam ist, wie Psychopharmaka, nur ohne die teilweise schweren Nebenwirkungen. Die oft durch Depressionen ausgelösten Schlafstörungen können ebenfalls behoben werden.
Safran erweitert die Atemwege, weshalb es bei Asthma und Lungenerkrankungen wie Bronchitis helfen kann. Es kann die Herzfrequenz regulieren, es somit ein wenig langsamer machen, dazu ist es gut für einen gesunden Blutdruck. Hierbei spielen Kupfer, Kalium und Kalzium, Eisen und Magnesium eine sehr große Rolle. Das Eisen, das im Safran enthalten ist, spielt für die Blutbildung eine ebenfalls sehr wichtige Rolle.

Wirkung von Safran

Für das äußere Erscheinungsbild, vor allem für Haare und Haut, ist Safran ebenfalls zu verwenden. Es regt das Wachstum der Körperzellen an, weshalb sich auch die Haut erneuert und reinigt, auch Haarwuchs wird dadurch angekurbelt. Safran ist ein schmerzlinderndes Nahrungsmittel. Somit ist es nicht verwunderlich, dass es gegen allerlei Arten von Schmerzen hilft, auch bei Zahnschmerzen und Menstruationsproblemen. Hierbei kann es auch dabei helfen, die Stimmungsschwankungen in Einklang zu bringen.

Es gilt als Potenz fördernd, hilft bei Verdauungsproblemen, vor allem bei Krämpfen und soll dazu auch noch den Stoffwechsel stimulieren. Außerdem verstärkt es das Sättigungsgefühl und hemmt den Appetit, womit man weniger zu sich nimmt.
Safran soll dazu auch noch gegen Krebs vorbeugen. Viele Superfoods und Nahrungsergänzungsmittel tragen diesen Zusatz und genau wie bei den meisten Heilmitteln, ist auch hier noch kein medizinischer Durchbruch vorhanden. Es soll Tumore verkleinern und eine Bildung derer verhindern. Allerdings setzt man Safran gerade bei Leukämie ein.

Nebenwirkungen

Wie man sieht, ist Safran an Allheilmittel. Dennoch sollte man Safran nicht in zu großen Mengen verzehren oder anwenden. Da es bei einer höheren Dosierung zu etwas Schwindel, Übelkeit und Durchfall kommen kann, ist es empfehlenswert, immer nur die empfohlene Menge der Hersteller zu verwenden.