Schisandra, wird auch Spalkörbchen oder Wu Wie Zi genannt. Die bedeutet so viel wie „Frucht der fünf Geschmäcker“, was auf den Geschmack, der zugleich süß, sauer, bitter, salzig und warm ist, zurückzuführen ist. Die Schisandra Beere ist eine chinesische Heilpflanze und gewinnt langsam an Bekanntheit in Deutschland, als Superfood. Wie der Zusatz der Heilpflanze besagt, ist sie in China beheimatet, wächst aber auch in Russland und Korea.

Die Schisandra wird nicht nur als Lebensmittel verwendet, sondern auch als Heilmittel. Sie gehört zu den Sternanisgewächsen. Die Beeren sind rot, kugelförmig und haben mehrere kleine Kerne. Schisandra wird oftmals als Frucht gegessen, als getrocknete Früchte zerkaut oder als Tee angewandt.

Die Inhaltsstoffe der chinesischen Beeren

Die Beeren enthalten Vitamin C und E, ätherische Öle sowie Säuren. Außerdem sind sie reich an Lignane, die leberschützende Eigenschaften besitzen. Es schützt die Leber vor Giften und verbessert die Leberfunktion. Schisandra kann, so scheint es, für alles eingesetzt werden. So soll die dem Gedächtnis auf die Sprünge helfen, die Sehfähigkeit verbessern und das Gehör stärken. Außerdem gilt es als Aphrodisiakum. Auch die bereits genannte Leberstärkung ist ein sehr wichtiges Beispiel für all das, was die Beeren bewirken können.

Durch ihre stärkende Wirkung wird sie oft bei Schwäche und Depressionen genommen. Aber auch bei Hautproblemen. Obwohl sie also stärkend wirkt, kann sie auch das Gegenteil bewirken und entspannen. Die Beeren sollen sogar gegen Krebs helfen können. Allerdings ist dies, wie bei vielen anderen Lebensmitteln auch, bisher leider kaum mit aussagekräftigen Studien belegt. Die Schisandra wird jedoch gerne bei Chemotherapien eingesetzt, um die Nebenwirkungen zu lindern.

Der chinesischen Heilpflanze wird außerdem nachgesagt, dass sie appetithemmend ist und somit gerade gegen Heißhungerattacken helfen kann. Durch den speziellen Geschmack, der alle Geschmacksrichtungen beinhaltet, hat man schlichtweg weniger Hunger. Sie hat einen überaus positiven Effekt auf die Nieren, weshalb sie bei übermäßigem Durst oder Schweißausbrüchen eingesetzt wird. Auch bei Darmerkrankungen, vor allem bei Durchfall hat es eine beruhigende Wirkung.

In der chinesischen Heilkunst wurde und wird sie auch bei Diabetes und Ekzemen eingesetzt. Ebenfalls soll Schisandra gegen Erkältungen helfen und Harnwegserkrankungen heilen. Einem frühzeitigen Samenerguss kann damit entgegen gewirkt werden und auch positive Effekte bezüglich Asthma werden der Beere nachgesagt. Heutzutage sind sich Wissenschaftler und Ärzte darüber einig, dass Schisandra den Energiespiegel erhöht und den Organismus mit wichtigen Nährstoffen versorgt.

Studien bezüglich psychischer Störungen sind noch nicht sehr weit fortgeschritten. Da Schisandra im alten China jedoch bereits gegen neurotische Leiden eingesetzt wurde, wird die Beere auch heute als Nahrungsergänzungsmittel dafür empfohlen. Mit all den positiven Eigenschaften sagt man in China auch, dass es das Leben verlängert.

Die verschiedenen Produkt Arten

Die Schi Sandra Beeren kann man in einer Vielzahl von Arten anwenden. Wie bereits erwähnt sind getrocknete Früchte zum Zerkauen geeignet und auch Tee ist sehr häufig. Es gibt allerdings auch die normalen Beeren, die im eigenen Anbau ernten kann. Schisandra wird aber auch als Extrakt oder Kapseln verkauft. Auch als Pulver ist es, wie beinahe jedes Superfood, erhältlich. Man sollte sich immer an die vorgegebenen Mengen bei der Einnahme halten. Bis es zu spürbaren Besserung kommt, kann es sogar einige Tage bis Wochen dauern.

Nebenwirkungen

Solange man die Beeren in angemessenen Mengen verzehrt, gibt es keine Nebenwirkungen. Allerdings kann es, bei einer hohen Dosierung, zu Magenproblemen sowie allergische Reaktionen in Form von Ausschlägen kommen. Experten raten von der Einnahme in der Schwangerschaft ab. Auch bei Epilepsie sollte Schisandra nicht genommen werden.