Der Shiitake Pilz gehört zu der Familie der Schwindlingsverwandten und wird klassisch den Ritterlingsverwandten zugeordnet. Shiitake Pilze kommen aus Asien, der Name ist japanische und bedeutet soviel wie Pilzbaum. Im Deutschen wird der Pilz auch Pasaniapilz genannt, da er vorwiegend an Pasania-Bäumen wächst. In der chinesischen Medizin wird der Pilz seit vielen Jahrzehnten, gar seit Jahrhunderten als wirksamster Heilpilz angesehen. Der braune Pilz, der einen Hut, ähnlich der Form des hiesigen Fliegenpilzes hat, wächst an Bäumen, wie der Buche, Eiche und Ahorn. Er ist der meistangebaute Speisepilz neben dem Champignon. Shiitake schmecken nach der fünften anerkannten Geschmacksrichtung umami.

Verbreitung und Geschichte

Der Shiitake Pilz kommt vorwiegend in der Natur Chinas und Japans vor. Doch auch dort bezieht man die Pilze, die man auf Märkten oder im Supermarkt verkauft vorwiegend aus Zuchtbetrieben. Traditionell werden die Bäume dann gefällt, wenn die Nährstoffe süßlich schmecken. Zu dieser Zeit bieten sie die beste Nahrungsgrundlage der Pilze. Schon zu Zeiten der Ming Dynastie hat man Shiitake Pilze als Medizin verabreicht. Es gilt als Tonikum, das die Waagschalen in ein Gleichgewicht bringen. Sie wurden schon immer bei Entzündungen jeglicher Art eingesetzt, bei Kopfschmerzen und Schwindelgefühlen.

Die Inhaltsstoffe des asiatischen Pilzes

Der Shiitake Pilz enthält verschiedene gesunde Inhaltsstoffe. Somit enthält es zum Beispiel Eritadenin, etwas, das man oft zuvor nie gehört hat. Es ist Derivat und wirkt antithrombotisch. Außerdem beeinflusst das Derivat den Stoffwechsel in der Leber und senkt die Blutfettwerte. Auch Letanin ist im Pilz enthalten. Letanin wird heutzutage oft bei Tumoren eingesetzt, da es das Wachstum hemmt. Es ist wohl die wichtigste Erkenntnis der Neuzeit. Studien haben bewiesen das der Shiitake Pilz Krebs zumindest eindämmen kann. In Japan wird der Shiitake Pilz, vor allem der Wirkstoff Letanin, schon sehr lange zur Behandlung gegen Krebs eingesetzt. Doch auch andere Polysaccharide, wie Letanin eins ist, enthält der Pilz. Sie regeln die Entgiftung des Körpers und beugen Entzündungen vor. Ein weiterer bewiesener Inhaltsstoff ist zu dem noch Tyrosinase, was den Blutdruck senken kann.

Wozu wird der Shitake Pilz eingesetzt?

Wie eben schon erwähnt hat man durch eine Studie beweisen können, was die Naturheilkunde dem Shiitake Pilz schon lange nachsagt. Er hat eine krebsfhemmende Wirkung und lässt ihn schrumpfen. Dies ist zum ersten Mal bei Gebärmutterhalskrebs erfolgreich durchgeführt worden. Doch nicht nur für Studien, die hoffentlich bald zu einem Durchbruch der Medizin führen, wird der Pilz eingesetzt. Er heilt oder schrumpft nicht nur Krebs.

Da die Inhaltsstoffe des Shiitake Pilzes Durchblutungsstörungen beheben hilft er bei Migräne, Kopfschmerzen und sogar Ohrengeräuschen. Auch Schmerzpatienten wird oft geraten, den asiatischen Pilz regelmäßig zu verzehren. Wie oben bereits kurz angesprochen, ist der Shiitake Pilz auch besonders gut für die Leber. Shiitake Pilze sind also stärkend und aufbauend. Er ist bei Erschöpfung wunderbar einzusetzen, wie gesagt bei Schmerzen und bei einigen Krankheitsbildern. Perfekt dient es auch als Nahrungszusatz für Veganer und Vegetarier, der viele Nährstoffe liefert, die bei einer fleischlosen Ernährung selten verzehrt werden.

Gibt es Nebenwirkungen?

Sehr wenige bekommen von dem regelmäßigen Verzehr der Shiitake Pilze allergische Reaktionen, die sich auf die Haut beschränken. Dies nennt man Shiitake-Dermatitis. Man rät dazu, den Pilz zwanzig Minuten lang zu kochen, damit eine solche Reaktion nicht zustanden kommt. Mittlerweile vermutet man jedoch, dass der Erreger dieser Allergie, man vermutet Letanin, hitzebeständig ist.