Wer denkt bei Spinat nicht auch sofort an Popeye? Der Kultseemann aus der Kindheit vieler wird immer wieder mit dem Gemüse assoziiert. Er aß Spinat um stark zu werden. Und tatsächlich ist Spinat ein sehr gesundes Nahrungsmittel, dass gesund und stark macht. Der Spinat stammt von den Fuchsschwanzgewächsen und wird als Blattgemüse verwendet.

Die Herkunft des Spinat

Ursprünglich kommt Spinat vermutlich aus Asien, was in der Antike ins Mittelmeergebiet kam. Mittlerweile ist sie hier, in Asien und Nordamerika recht weit verbreitet. Sie wächst in subtropischen Gegenden bis in Höhenlagen von über einem Kilometer.

Spinat – Nahrungsmittel und Heilpflanze

Der Spinat dient vor allem als Nahrungsmittel. In Europa wird er entweder roh gegessen oder gekocht. Es gibt ihn als reine Blattform oder gehackt. Bekannt ist er hier im Zusammenhang mit Eiern oder Kartoffeln. Das grüne Gemüse wird in Salate gemixt oder sogar zu einer Suppe verarbeitet. Allerdings kann man es auch mit anderen Zutaten zu einem Smoothie mixen. Was heute jedoch nur Wenige wissen ist, dass Spinat als Heilpflanze angesehen wird und sie sogar heute noch genutzt wird. Sie hilft gegen Blähungen und die Samen sind sogar abführend. In der Alternativen Medizin wird Spinat auch gegen Fieber, Entzündungen und Nieren- und Leberproblemen eingesetzt.

Die Inhaltsstoffe

Das Spinat gesund ist weiß seit Popeye jedes Kind. Natürlich kann man nicht erwarten, dass die Muskeln nach nur einer Portion Spinat genau so groß sind, wie die des Seemanns, doch enthalten die grünen Blätter viele Mineralien und Vitamine. Auch Eiweiß, Ballaststoffe und sogar Wasser enthalten. Spinat enthält auch Eisen, doch es wohl wichtig zu erwähnen, dass Spinat eben nicht so ein großer Eisenlieferant ist, wie oft gesagt wird.

Der Mythos vom Eisen

Dem Spinat wurde eine sehr lange Zeit einen viel höheren Eisengehalt zugesprochen, als es tatsächlich besitzt. Dies liegt vermutlich daran, dass vor etwa einem Jahrhundert, als man an der Nährwerttabelle arbeitete, ein Komma verrutscht war. Somit wurde dem Gemüse die 10fache Menge an Eisen zugesprochen. Nichtsdestotrotz ist Spinat sehr gesund und enthält zudem tatsächlich Eisen.

Die Heilpflanze – Wozu wird Spinat verwendet?

Im Spinat sind Nitrate enthalten, die sehr wichtig für unsere Zellen sind. Sie geben ihnen die nötige Energie, um unseren Körper funktionstüchtig zu halten. Das Nitrat nährt die körpereigenen Mitochondrien, damit diese ihre Arbeit in Bezug auf den Blutdruck, das Immunsystem und den Zellstoffwechsel tun können. Die Nitrate sind auch besonders für den Sauerstofftransport im Blut wichtig. Durch die Produktion von Stickstoffmonoxid fehlt die Basis, für bestimmte Krankheiten, die allesamt von Blutgerinnseln ausgelöst werden. Sofern die Nitrate zur Stickstoffmonoxidproduktion beigetragen haben, kann dies bei Krankheiten wie Diabetes helfen.

Spinat und Sport

Wer abnehmen will, der sollte sich weniger auf Diäten verlassen, auf eine gesunde Ernährung und Sport. Dies ist schon ziemlich lange bekannt. Allerdings gibt es Lebensmittel, die gut für eine Gewichtsreduzierung sind. So zum Beispiel Spinat. Spinat kann Heißhunger verhindern und somit dabei helfen, weniger zu essen. Durch die Nitrate und der damit zusammenhängenden Produktion von Stickstoffmonoxid werden die Mitochondrien gestärkt. Somit wird der Sauerstoffverbrauch reduziert, was das Muskelwachstum positiv beeinflusst. Sport spielt dabei natürlich immer noch eine große Rolle.