Yamswurzel Superfood

Die Yamswurzel wird seit Hunderten von Jahren bereits gekannt und genutzt. Im Gegensatz zum Reishi wird diese Pflanze sowohl als Nahrungsmittel als auch als Heilungsmittel verwendet. Die Yamswurzel soll im Allgemeinen Medikamente ersetzen können, die gegen Beschwerden wie Krämpfe, Menstruationsbeschwerden, Entzündungen, Rheuma oder Arthritis helfen. Die Pflanze ist aber hauptsächlich dafür bekannt für Frauen hilfreich zu sein, denn sie hilft sowohl bei Menstruationsbeschwerden, als auch bei den körperlichen Problemen in den Wechseljahren.

Die Yamswurzel als Nahrungsmittel

Die Yamswurzel wird auch häufig als Nutzpflanze angebaut und bietet sich sehr gut zum Verzehr an. Die angebaute Pflanze kann bis zu zwei Meter hoch wachsen die Wurzel ist aufgrund vieler in ihr enthaltenen Stoffe sehr gesund und nahrhaft. Betrachtet man die einzelnen Inhaltsstoffe, lässt sich die Pflanze ganz leicht dem Superfood zu ordnen, da die darin enthaltenen Nährstoffe in großen Mengen enthalten sind und außerdem sehr wichtig und gesund für den Körper sind. Als Nahrungsmittel lässt sich die Wurzel gut mit den uns bekannten Kartoffeln vergleichen, da sie einen leichten süßen Geschmack haben. Einzig und allein Vorsicht ist dabei geboten, dass die Wurzel in keinem Fall roh verzehrt werden sollte, da sie in dem Fall toxisch wirkt. Wird sie gut durchgekocht, ist sie völlig harmlos und eben sehr gesund.

Medizinische Bedeutung

Nimmt man die Yamswurzel in seinen Ernährungsplan auf, so wirkt sie sehr gut gegen Menstruationsbeschwerden. Jede Frau kämpft mit den nervigen Schmerzen oder gar Krämpfen, wenn sie ihre Tage haben. Mit Hilfe der Yamswurzel lassen sich diese Schmerzen sehr günstig und vor allem natürlich mildern, wenn nicht sogar bekämpfen. Betrachtet man die Wirkungsweise der in der Wurzel enthaltenen Stoffe genauer wird klar warum. Der in großen Mengen enthaltene Wirkstoff Diosgenin nimmt enormen Einfluss auf den Hormonhaushalt des Körpers.

Aus Diosgenin entsteht schlussendlich das sogenannte Progesteron, das die Produktion von Testosteron und Östrogen in Gang setzt beziehungsweise verstärkt. Erfahrungsberichten zu Folge, scheint das wohl tatsächlich eine enorme Hilfe zu sein bei den Beschwerden der Wechseljahre und Menstruationskrämpfen. Aufgrund der anderen in der Wurzel enthaltenen Nährstoffe wie zum Beispiel Vitaminen und Nährstoffe ist die Pflanze zudem in der Lage vorbeugend auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu reagieren und in der Richtung dem Körper rechtzeitig Unterstützung zu bieten. Sie kann dafür sorgen, dass sowohl der Bluthochdruck als auch der Cholesterinspiegel reguliert wird.

Erfahrungen mit der Yamswurzel

Dem stehen aber auch gewissen Nachteile beziehungsweise Risiken gegenüber. Viele Erfahrungsberichte von Frauen weisen deutlich darauf hin, dass eine zu hohe Dosierung der Yamswurzel dazu führt, dass man von Verdauungsstörungen, sowie Hautrötungen und Müdigkeit betroffen sind. Aufgrund dieser Tatsachen ist sehr sinnvoll vor der Eigenbehandlung durch die Wurzel mit dem Hausarzt zu sprechen um die richtige Dosierung für den eigenen Körper herauszufinden. Zudem kann es dadurch zu einem erhöhten Östrogenspiegel kommen, was bei Männern Unfruchtbarkeit zur Folge hat.

Bei Frauen können ich Wassereinlagerungen bilden sowie Depressionen, Migräne, Übergewicht, verminderte Sexlust, kalte Füße und noch viele andere Nebenwirkungen. Außerdem ist es zum Beispiel bei Jugendlichen nicht sinnvoll diese Art von Behandlung anzuwenden, da der Hormonhaushalt von Jugendlichen noch nicht komplett ausgereift ist, was bei einer solchen Behandlung von Nachteil wäre. In allen Fällen ist aus den Gründen sinnvoll vorher mit dem Hausarzt zu sprechen